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Die Beere der Eberesche!

Die Eberesche wächst als Strauch oder als kleiner Baum. Sie erreicht eine Höhe von 3 -15 m. Von Mai - Juni erscheinen die weissen doldigen Blütenstände. Die roten Beeren reifen im Herbst heran. Die länglich-eiförmigen Blätter sind unpaarig gefiedert.

Ob die Eberesche roh giftig ist, ist umstritten, gekocht und getrocknet ist sie zumindest nicht giftig. Vor starken Dosierungen in roher Form bewahrt auch der herbe Geschmack, daher ist es eher unwichtig, ob die Eberesche roh in hoher Dosierung giftig sein könnte.

"Die Heilkräfte der Eberesche.."

Insbesondere in höheren Lagen wächst sie auch strauchförmig und bildet oberhalb 900 m sogar eine eigene, dort nur noch strauchförmige Unterart. Der Stamm erreicht Durchmesser bis zu 40 cm (sehr selten 60 cm) und wird von einer hellgrauen, glatten und glänzenden Rinde umgeben. Erst im höheren Alter, das bei der Eberesche maximal nur ca. 150 Jahre (selten 200 Jahre) beträgt, wird eine unregelmäßig längsrissige, schwärzliche Borke ausgebildet.

Vielen ist die Eberesche wegen der in ihr vorhandenen Heilkräfte bekannt. Blätter und Blüten haben eine große Heilwirkung als Tee bei Husten, Bronchitis und Magenverstimmungen. Die Früchte werden oft immer noch falsch in einem Atemzug mit der Tollkirsche genannt: ein Vogelbeer-Marmeladenbrot – dies ist für viele schon ein halber Giftmord! Und das Gerücht von der verheerenden Giftigkeit der Vogelbeere hält sich hartnäckig.

Zugegeben, nach dem Genuß größerer Mengen frischer Beeren kann es zu Magenverstimmungen kommen. Die Beeren schmecken aber so bitter und zusammenziehend, daß ein normaler Mensch nach der ersten Geschmacksprobe nicht mehr herzhaft zulangen wird.

Gesunde Inhaltstoffe

Außer der bereits erwähnten Parasorbinsäure, die übrigens zur Konservierung von Lebensmitteln dient, und Vitamin C enthalten die Beeren der Eberesche noch Provitamin A, organische Säuren, Gerbstoffe, sowie Sorbit, ein Zuckeraustauschstoff, mit dem Diabetiker süßen können. Beim Kochen wird die Parasorbinsäure zu Sorbinsäure abgebaut und diese ist gut verträglich. Gekochte Beeren können auch in großen Mengen bedenkenlos gegessen werden! Deshalb bietet sich die Herstellung eines Muses an.

Eberesche als Schutz
Die Zweige der Eberesche galten früher als Schutz gegen böse Geister. Auch die Druiden der Kelten sprachen der Eberesche eine Schutzwirkung zu und pflanzten sie rund um ihre heiligen Plätze, um diese gegen Unbill und böswilligen Zauber zu schützen. Auch die Fruchtbarkeit sollte die Eberesche fördern. Zur Steigerung der Fruchtbarkeit wurden früher die Kühe mit den beblätterten Zweigen der Eberesche geschlagen.
Zum Schutz vor Krankheiten wurden die Zweige dann noch an die Stalltüre gebunden.

Der Gesundheitsfaktor der Beeren!

Die heilende Wirkung von Beeren, Pflanzen und Kräuter die in direkter Umgebung wachsen, liegt derzeit voll im BIO-Trend. Viele Symptome lassen sich mit ihnen besonders schonend und für den Körper unbelastend behandeln oder auch vorbeugen. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass es sich bei den Inhaltstoffen streng genommen um Medikamente handelt, also um Stoffe, die die Vorgänge unseres Körpers beeinflussen und, wenn falsch angewandt, auch schädigen können. Gerade deshalb ist eine Beratung vom Fachmann und auch die Rücksprache mit Hausärzten dringend empfohlen.

Achtung Wichtig!

Bevor Sie eine Auswahl aus unserem Beeren Info Center anwenden, sollten Sie vorher unbedingt einen Ausdruck Ihrem Hausarzt vorlegen, ob das oder die von Ihnen ausgesuchten Informationen aus Sicht Ihres Arztes geeignet und für Ihre spezifische Erkrankung (durch Arztdiagnose) notwendig sind, denn nur so können Sie ernsthafte Nebenwirkungen verhindern.

Dies gilt besonders bei schwerwiegenden Erkrankungen die einer sofortigen Erste Hilfe Maßnahme bedürfen.

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  1. Ayurveda Ernährung im Gleichgewicht der Doshas

    In der Ayurvedischen Heilkunst gilt die Ernährung als wichtige Säule für das Wohlbefinden. Ayurveda teilt die Menschen in drei Doshas ein. Vata, Pitta und Kapha. Diese Doshas sind festgelegte körperliche und charakterliche Typen und finden in der ayurvedischen Küche große Bedeutung. Wer typgerecht isst bleibt gesund, schlank und ist im Einklang mit seinem Geist und Körper.

  2. AnbauPflanzen Beeren

    Aronia - Der berühmte russische Botaniker und Weltreisende Mitschurin entdeckte die Aronia in Amerika und brachte Sie zu Zuchtzwecken mit nach Russland. Mit Unterstützung des Sowjetregimes unter Lenin und Stalin züchtete er frostresistente Sorten, so unter anderem die "Aronia melanocarpa".
    Die ideale Pflanzzeit ist das zeitige Frühjahr oder der Herbst. Man sollte sie nicht im Hochsommer, wenn es sehr heiß und trocken ist und natürlich bei Frost im Winter, allein schon, weil der Boden dann gefroren ist, nicht pflanzen.

  3. Info Center:
    Kochen & BackenRezepte Beeren

    Beeren frisch aus dem Garten - meistens landen die Beeren gar nicht erst in der Küche, sondern gleich im Mund. Dabei sind die kleinen Beeren wahre Vitaminbomben und Alleskönner!
    Im Sommer sind die Beeren los! Die Auswahl an heimischen Beeren ist in dieser Jahreszeit besonders groß. "So Hallo" präsentiert Rezepte mit Brombeeren, Aroniabeeren, Cranberries, Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren & Co.!